Ob bei Christian Lindners verängstigten Bäckerei-Besuchen oder bei kommunalen Debatten in Bonn: Das Thema Integration ist in aller Munde. Nachdem die meisten der seit 2015 in Deutschland lebenden Geflüchteten nun im deutschen Alltag ankommen, bedarf es noch immer Möglichkeiten der gesellschaftlichen und sozialen Integration. Hierfür braucht es Orte des Zusammenkommens und Kennenlernens Geflüchteter, bereits seit längerer Zeit in Deutschland lebender MigrantInnen und Menschen der so genannten Mehrheitsgesellschaft.
Um dies auch in Bonn weiter zu fördern, schafft die AWO Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam mit NAVEND – Zentrum für Kurdische Studien e.V., dem OTC Bonn und dem Malteser-Hilfsdienst (MHD) Bonn ein soziokulturelles Begegnungszentrum. Am Standort des AWO/OTC-Projekt zwischen Pennenfeld und Lannesdorf – einem Ort, an dem Menschen verschiedenster Herkunft, Generationen und Milieus zusammenkommen – soll künftig jede Woche ein bis zwei Mal abwechslungsreiches Programm für unterschiedlichste Interessen geboten werden. So ist mit Sozialberatung, Bewerbungstraining, Spielnachmittagen oder offenem (Internet-)Café für Jede/n etwas dabei.
Am gestrigen Mittwoch (16.5.) wurde die Kooperation nun offiziell beurkundet. Auf die zukünftige Zusammenarbeit freuen sich (auf dem Foto v.l.n.r.) Christiana Hann (MHD), Mazlum Dogan (Projektkoordination NAVEND), Angelika Weiß (AWO-Integrationsagentur), Metin Incesu (Vorsitzender NAVEND), Jasmin Caspary (Projektkoordination NAVEND), Peter Kox (Leiter AWO-Bildungs- und Beratungszentrum Bonn) und Merim Askour-Borzine (Koordinatorin AWO/OTC-Projekt). Nicht im Bild: Aziz Archaki (OTC Bonn).


