Die Hygiene- und Abstandsregeln in den Schulen scheinen für uns Pädagog*innen ein großer Einschnitt im Freispiel der Kinder zu sein. Viele Gedanken haben wir uns gemacht, wie die Kinder trotz Abstandsregel frei und ungezwungen spielen können.
Umso überraschter sind wir nun nach einigen Wochen im Corona-Schulalltag, wie gut die Kinder diese Regeln umsetzen.
So entstehen täglich neue Ideen und viele tolle Spiele mit Mindestabstand. In der Offenen Ganztagsschule Hans-Christian-Andersen in St. Augustin zum Beispiel malten die Kinder mit Kreide bunte Bildergeschichten. Es fing mit einem Bild an, nach und nach war der gesamte Schulhof bemalt. Die Bilder erzählten Geschichten, die die Kinder sich erst beim Malen ausdachten. Sie waren dabei selbst Teil des Bildes. Der Mutter-Schmetterling in der Mitte flog mit seiner ganzen Schmetterlingsfamilie weit in den Himmel. Mit musikalischer Untermalung ging die Geschichte stundenlang weiter. Es entstand eine lange Traumreise, bei der die Kinder in ihrem Spiel versunken waren. OGS-Leitung Petra Reimer sagte: „Es war so eine schöne, entspannte Atmosphäre mit glücklichen Kindern trotzt der strengen Abstandregelung. Klasse, wie kreativ die Kinder sind und das Beste aus der jetzigen Situation machen.“
Es zeigt sich, wie gut Kinder mit neuen Situationen umgehen können, wie kreativ sie werden und dabei ganz Kind sein können.
Die Offene Ganztagsschule Hans-Christian-Andersen ist in Trägerschaft von Betreute Schulen e.V., korporatives Mitglied des AWO-Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg e.V.


